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Ausschreibung

Weiterbildung
zum/zur TourismusberaterIn für barrierefreies Reisen
2003

Rahmenbedingungen der Weiterbildung TourismusberaterIn für barrierefreies Reisen


Wer kann teilnehmen?

Teilnehmen können Menschen mit Behinderungen, die in der Beratung für einen «Tourismus für alle Menschen» arbeiten wollen. Voraussetzung für die Zulassung ist u.a. die Bestätigung der BewerberInnen, an allen Seminaren und der begleitenden Kommunikation über das Internet teilzunehmen und ein Praktikum durchzuführen. Ein Internetanschluss und die Fähigkeit, sich dieses Mediums bedienen zu können, muss vorhanden sein. Es stehen 15 Plätze für TeilnehmerInnen zur Verfügung.

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Dauer:

Die Weiterbildung beginnt im Januar 2003 und endet im März 2004. Sie umfasst insgesamt 7 Seminare (2 bis 5 Tage), ein vierwöchiges Praktikum bei einem Tourismusanbieter in der jeweiligen Heimatregion, sowie eine begleitende Schulung im Internet.

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Termine der Seminare:

29.01 .- 02.02.03 in Berlin*
14.03. - 16.03.03 in Trebel (Wendland) *
25.04. - 27.04.03 in Elzach oder Bad Saarow*
18.07. - 22.07.03 in Bremen*
10.09. - 14.09.03 im Haus Unterjoch
28.11. - 30.11.03 in Kassel*
18.03. - 21.03.04 in Mainz*
* Änderungen vorbehalten

Die Räumlichkeiten sind barrierefrei zugänglich. Für hörbehinderte Teilnehmer-Innen können wir bei Bedarf eine Höranlage zur Verfügung stellen.

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Kosten:

Für die gesamte Weiterbildung werden 540,00 Euro Gebühr erhoben. Darin sind die Kosten für Unterkunft (Doppelzimmer), Verpflegung und Honorare für die AusbilderInnen enthalten. Zusätzlich fallen Kosten für den Internetanschluss und die
entsprechenden laufenden Kosten während der Weiterbildung an. Bei Bedarf sind Unterkunft und Verpflegung für persönliche AssistentInnen frei (dies bitte bei der Bewerbung mit angeben).

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Abschluss:

Bei erfolgreichem Abschluss der Weiterbildung erhalten die TeilnehmerInnen ein ausführliches Zertifikat mit der Beschreibung der Lerninhalte.
Bedingung für den Erhalt des Zertifikats ist die Teilnahme an allen Seminaren, der Nachweis über ein Praktikum, sowie die Teilnahme am begleitenden Internetaustausch.

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Tourismus und Behinderung

Ausgehend von der Tatsache, dass es derzeit in Deutschland ca. 10 Millionen Menschen, (d.h. potentielle KundInnen) mit Behinderungen gibt, erscheint es unverständlich, warum Freizeitgestaltung und Urlaubsreisen für diese - insbesondere wenn sie in ihrer Mobilität eingeschränkt sind – immer noch einen gewaltigen Aufwand bedeutet. Vieles was für nichtbehinderte Reisende selbstverständlich ist, muss vom behinderten Menschen vorab geklärt und organisiert werden. Oft schreckt dieser organisatorische oder finanzielle Aufwand behinderte Reisende ab und sie bleiben lieber daheim. Vielen Tourismusanbietern hingegen fehlt häufig das «know how» oder die Motivation, wie sie ihre Angebote auf die Bedürfnisse behinderter Menschen abstimmen können.
Sowohl die Verantwortlichen in der Tourismusbranche wie auch Menschen mit
Behinderungen sind in diesem Bereich auf kompetente Beratung, Information, Schulung und Planungshilfe angewiesen. Das Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter - bifos e. V. - bietet daher mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit und Soziale Sicherung nun zum zweiten Mal eine Weiterbildung «TourismusberaterIn für Menschen mit Behinderungen» an. Wir freuen uns auf die Bewerbung von behinderten Menschen, die später kompetent und selbstbewusst im touristischen Bereich beraten und etwas verändern möchten.

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Die Weiterbildung «TourismusberaterIn für barrierefreies Reisen»

In sieben Seminaren von jeweils zwei bis fünf Tagen werden den TeilnehmerInnen Kenntnisse in den Bereichen Tourismus, Gesprächsführung, Erhebung touristischer Regionen und Beratung vermittelt. In den Zeiten zwischen den Seminaren findet über das Internet ein Austausch zwischen den TeilnehmerInnen, den ProjektleiterInnen und den ReferentInnen statt. Während der Weiterbildung werden die TeilnehmerInnen ein vierwöchiges Praktikum bei einem Tourismusanbieter in ihrer Heimatregion absolvieren, das im Zusammenhang mit den Weiterbildungszielen steht. Interessierte
benötigen keine Ausbildung in einem Grundberuf.
Kenntnisse im Umgang mit den neuen Medien und ein Internetanschluss sind zwingend erforderlich.
Für die Bewerbung zur Weiterbildung ist es von Vorteil, wenn im Bereich Freizeit, Tourismus oder Vereinsarbeit Erfahrungen vorhanden sind.


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Inhalte der Weiterbildung

Folgende Themen sind Bestandteil der Weiterbildung:
• Allgemeiner Tourismus, Tourismus und Behinderung
• Möglichkeiten und Notwendigkeiten für einen barrierefreien Tourismus (DIN, Bauberatung, Hilfsmittel)
• Öffentlichkeitsarbeit
• Veranstaltungsorganisation
• Gesprächsführung / Gesprächstechniken / Beratung
• Methoden zur Erhebung der Gegebenheiten in touristischen Regionen

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Die AusbilderInnen:

Wir haben AusbilderInnen engagiert, die seit vielen Jahren in der Beratung im touristischen Bereich, in der Erwachsenenbildung oder kommunalpolitisch tätig sind. Koordiniert wird die Weiterbildung von dem Publizisten Ottmar Miles-Paul und der von dem Publizisten Ottmar Miles-Paul und der Verwaltungsfachkraft Stephanie Hertha vom bifos e.V.


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Bewerbung:

Interessierte Menschen mit Behinderung schicken bitte ihre Bewerbung mit aussagekräftigem Lebenslauf (aus dem u.a. auch Hobbys und evtl. Vereinsarbeit hervorgehen), der Beschreibung von behinderungsbedingten Bedürfnissen für eine gleichberechtigte Teilnahme an der Weiterbildung und Kopien von Abschlusszeugnissen bis spätestens 31.12.02 an das

Bildungs- und Forschungsinstitut
zum selbstbestimmten Leben Behinderter
– bifos e.V.
z.Hd. Stephanie Hertha
Kölnische Straße 99 in 34119 Kassel
Tel.: 0561/7 28 85 25 Fax: 0561/7 28 85 44

Nach der Auswahl der TeilnehmerInnen erhalten Sie von uns bis spätestens 10. Januar 2003 eine Benachrichtigung, ob Sie zur Weiterbildung
zugelassen werden.

Bewerbungsschluss ist der 31.12.2002

Diese Weiterbildung wird vom Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung finanziell unterstützt

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Download:
Ausschreibung als pdf-Datei
Ausschreibung als zip-Datei (rtf)



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Buttom: Presse-News
Informationen
für die Presse,
haben wir in
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